Syswar

“Die Zukunft ist jetzt” – mit diesen bedrohlichen und zugleich fast imperialistisch anmutenden Worten wird der Spieler in das Browser-Universum von SysWar gerissen. Dabei verspricht das Spiel nicht zuviel. Alle Features, die für ordentlich Spaß und Action im Weltraum notwendig sind, sind vorhanden.

Bewertung

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Bewertung: 4.31 von 5 Punkten, basieren auf 16 abgegebenen Stimmen.
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Wie in vielen der zahlreichen Konkurrenten, befindet sich der Spieler in SysWar auf einem Planeten, der nach folgenden zwei Grundsätzen regiert wird: Bauen und Rohstoffe fördern. Die Vorfreude wird etwas gedämpft, erwartet man doch ein etwas innovativeres und ausgeklügelteres System. Mehr Ressourcen erhält man, indem fremde Planeten besiedelt werden und dessen Ressourcen kontinuierlich abgebaut werden. Rohstoffe haben in diesem Spiel nebst Angriff und Verteidigung den wichtigsten Stellenwert. Ohne Ressourcen ist es nicht realisierbar, weitere Gebäude zu bauen oder gar eine Offensiv- bzw. Defensivarmee zu bauen.

Wer eine längere Zeit spielt, dem fällt sofort die recht die üppige Anzahl an Gebäuden auf. Sie erfüllen ihren Zweck voll und ganz: Weitere Gebäudetypen sind nicht unbedingt erforderlich.

Eine kurze Auflistung der Bauten, die der Spieler im Verlauf der Geschehens errichten kann:

  • Der Technologiemarkt: Hier kann man Technologien käuflich erwerben.
  • Geheimdienst: Sabotageakte und Spionagemissionen lassen sich von hier aus organisieren.
  • Dock: Ohne Dock keine Schiffe für einen möglichen Angriff oder eine Abwehr des Feindes. Zudem werden die Schiffe in diesem Gebäude gelagert.
  • Hauptquartier: Dieses ist das Startgebäude und wandelt Rohstoffe in Credits – dem Zahlungsmittel des Spiels – um.
  • Planetenverwaltung – Zur Besiedelung ferner Welten benötigt man eine Planetenverwaltung.
  • Orbitalstation – Diese dient als Abwehranlage gegen feindliche Schiffe, die in den Orbit eintreten wollen.
  • Raffinerie – Durch die Raffination werden die zuvor abgebauten Rohstoffe in einen verwertbaren Zustand gebracht
  • Tower – Hier erhält der Benutzer eine Übersicht der Konvois und kann bequem automatisierte Flugrouten festlegen

Zusätzlich hat der Spieler die Möglichkeit in einem “Casino“, welches ebenso wie die anderen Gebäude vorerst gebaut werden muss, Credits durch sehr ansehnlich gestaltete Glücksspiele zu gewinnen.

Die Angriffe finden nach gewohntem Prinzip statt: Konvois können attackiert werden und Planeten angegriffen, verteidigt und besetzt werden. Spektakulärer wird es leider nicht: Möglicherweise wünscht sich der Spieler an dieser Stelle etwas Innovativeres, das den anderen Browsergames mehr als das Wasser reichen kann. Der Schiffsbau läuft bei SysWar nach einem ähnlichen Prinzip ab, wie in anderen Spielen auch: Günstige und schwache Schiffe, wie Jäger und Korvetten können am Anfang gebaut werden, teure und starke Raumschiffe folgen hingegen erst im fortgeschrittenen Spielverlauf.

Ansonsten hat man die Möglichkeit, mit anderen Spielern über ein integriertes Nachrichtensystem zu kommunizieren. Auch wird gestattet, Gilden zu gründen oder beizutreten um so letztendlich Allianzen zu bilden. Spieler sollten sich früher oder später solchen Gruppierungen anschließen, um das Risiko zu vermindern, gandenlos von feindlichen Spielern überrollt zu werden.

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