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Professorf Bonni NardieProfessor Bonnie Nardi hat 100.000 Dollar bekommen um das Spiel World of Warcraft zu untersuchen. Was wie ein schlechter Scherz klingt ist Realität.

Nardi ist Professor an der Universität von Kalifornien in Irvine und das Geld stammt von der National Science Foundation, einer Institution der amerikanischen Regierung!

Nardi und die NSF rechtfertigen das Projekt damit, dass es starke Disparitäten zwischen amerikanischen und chinesischen WoW Spielern gibt, die es wert sind untersucht zu werden.

Es geht Nardi darum, die kulturellen und institutionellen Faktoren zu ergründen, die für das unterschiedliche Verhalten der Spieler verantwortlich sind. Dabei geht es nicht um die so genannten Gold-Farmer, chinesische Spieler, die fürs WoW Spielen bezahlt werden, sondern um die Menschen, die aus Spaß spielen und nicht weil es ihr Job ist.

Unterschiede

  • Chinesische Spieler interagieren viel intensiver mit der ingame Wirtschaft als dies in den USA und Europa der Fall ist.
  • Außerdem interessieren sie sich viel mehr für die Ästhetik des Spiels. Westliche Spieler scheren sich kaum um Farben, Animationen und Architektur.
  • In den USA ist es üblich, dass Menschen aus verschiedenen Generationen miteinander spielen. In China ist das undenkbar. Computerspiele stoßen bei den Älteren generell auf Ablehnung.

Ein Grund für das andere Spielverhalten sei, dass Chinesen nur selten Geschwister haben und daher Freundschaften für sie wichtiger sind.

Wir rechnen nach

  • WoW – $19.99
  • Burning Crusade Expansion – $29.99
  • Wrath of the Lich King Expansion (Vorbestellung) – $39.99
  • Hot Alienware PC – $3,000.00
  • Strategy Guide – $24.99
  • 12 Monate WoW Abo – $180.00
  • Power Leveln – $250.00*
  • WoW Gold – $1,000.00

*Level 70, Normal & Flying Mount + Rideskill, zwei Jobs auf 375, Fishing & Cooking auf 375, 1200 Gold
Die Rechnung stammt von GamePolitics.

Macht insgesamt $4,544.96. Wofür die restlichen 95.455, 04 Dollar gebraucht werden ist unbekannt. Das Geld sollte für einige Pizzen und Energie-Drinks reichen.


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2 Kommentare zu “Professor bekommt 100.000$ um World of WarCraft zu untersuchen”

  1. Cad sagt:

    “Ein Grund für das andere Spielverhalten sei, dass Chinesen nur selten Geschwister haben und daher Freundschaften für sie wichtiger sind.”

    Das ist nun mal wirklich interessant! Wo wohl die ganzen Chinesen herkommen, wenn alles Einzelkinder sind…
    Vielleicht haben sie ein paar Sparti Cloning Zylinder des Imperators gefunden. ;-)

  2. Michael sagt:

    Es gibt für mich mehrere noch andere Gründe warum das Spiel duchaus auch Wissenschaftlich unter die Lupe genommen werden sollte.
    z.B. Die Suchtgefahr

    Interessant finde ich das die Verfasser des Artikels sich offensichtlich nicht auskennen mit Wissenschaftlichem Arbeiten sonst währe ihnen klar das 100000$ für ein Solches Projekt vieleicht 1 Jahr reicht!!

    Ansonsten kann ich mir den Subjektiv gefärbten und nicht sonderlich weitgedachten Kommentar erklären nicht erklären.

    Gruß Michael

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Artikel: Professor bekommt 100.000$ um World of WarCraft zu untersuchen